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Dieser Stahl, der praktisch nicht rostet, wird durch kleinere Anteile an Schwefel und Phosphor erzielt. Durch Zugabe von Nickel und Chrom wird eine besondere Korrosionsresistenz erreicht. Edelstahlteile müssen weder galvanisiert noch lackiert werden.
Hohe Anteile von Chrom machen den Stahl hart, Nickel erhöht die Zähigkeit. Der bekannteste Edelstahl, V2A, vor Jahren auch "Nirosta" genannt, enthält rund 70 Prozent Eisen, 20 Prozent Chrom, acht Prozent Nickel sowie geringe Mengen Kohlenstoff, Mangan und Silicium.
Im Fahrradbau wird Edelstahl bei Rahmenrohren verwendet, aber auch bei hochwertigen Komponenten, etwa bei der Shimano-Gruppe Dura Ace bei Konuskugellager und Steuersatz. Aufgrund des relativ hohen Gewichtes wird Edelstahl zusehends von Aluminium oder Kunststoff (beispielsweise bei Schutz"blechen") abgelöst.
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